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Hier finden Sie die Predigt von der Konfirmation am 11. April 2010.

Wir schauen heute zurück auf einen Weg von beinahe fünf Jahren, den wir in eurer Konfirmandenzeit miteinander gegangen sind. Und wir Erwachsenen haben deutlich miterlebt, wie ihr euch in dieser Zeit verändert habt, größer geworden seid, mehr Kräfte und Möglichkeiten bekommen habt, und trotzdem auch wieder euch gleich geblieben seid, jeder auf seine Weise.

Wenn man sich die alten Bilder ansieht - und wir werden das gleich auch miteinander tun -, dann kommen einem viele Gedanken darüber, was sich verändert hat und was geblieben ist.

Ein zentrales Wort dafür ist der "(Lebens-) Weg": du gehst einen Weg, und wenn du ankommst, bist du nicht mehr derselbe wie beim Aufbruch. Wir verändern uns alle auf dem Weg. Aber in der Zeit zwischen 10 und 14 oder 15 Jahren merkt man das besonders deutlich.

Es ist geradezu ein Kennzeichen des Menschen, dass wir nicht dieselben bleiben, sondern immer in Bewegung sind. Wir sind nie abgeschlossen und fertig. Da geht es uns wie der ganzen Schöpfung: die ist auch nie fertig, sondern sie bewegt sich und verändert sich, manchmal sehr langsam, aber manchmal auch sehr schnell. Da kann ein Berg sehr lange unveränderlich und fest aussehen, und auf einmal reißt ein Krater auf und spuckt Feuer und Asche und verändert das Leben auf der halben Welt. Wir sind Teil eines großen Netzes, in dem alles irgendwie mit allem zusammenhängt und irgendwann alles zu uns zurückkommt, unsere guten Taten ebenso wie der Dreck, den wir produzieren, und es ist immer in Bewegung.

Und das ist für uns eine große Chance: denn bei jeder Veränderung gibt es viele Möglichkeiten. Jede Veränderung gibt uns die Chance zu einer Entscheidung. Wir fangen zwar nicht bei Null an, unsere Vergangenheit redet immer mit, aber wir haben immer wieder die Chance, zu sagen: das mache ich jetzt anders. Diesen neuen Weg beschreite ich. Das alles will ich hinter mir lassen.

Klar, man kann auch einfach mit allen mitlaufen, man kann die Weichenstellungen ignorieren, man kann auch einfach so leben ohne groß nachzudenken, aber wir haben immer wieder diese Punkte, wo wir kleine oder große Entscheidungen treffen. Und wer wir am Ende sein werden, was für ein Mensch wir sein werden, was wir zur Welt beigetragen haben, das ergibt sich aus den vielen kleinen und manchmal großen Entscheidungen, die wir bewusst oder unbewusst getroffen haben.

Und in all diesen Entscheidungen arbeitet Gott daran, dass wir unsere Berufung erkennen, dass wir die Menschen werden, die er im Sinn hatte, als er uns ins Leben rief. Das beste Beispiel dafür ist die Geschichte des Volkes Israel, das er auf den Weg gebracht hat, raus aus der Sklaverei in Ägypten, hinein in die Freiheit des verheißenen neuen Landes. Und auf diesem Weg haben sie sich verändert. Sie sind durch Gefahren und Versuchungen hindurchgegangen, sie haben Abenteuer erlebt und sind manchmal gescheitert, aber sie wurden aus Sklaven zu Menschen der Freiheit. Und dieser Weg ist die Situation, in der der Konfirmationsspruch von Luisa entstanden ist:

Ich lasse einen Engel vor euch hergehen, der euch unterwegs beschützt und euch sicher in das Land bringt, das ich für euch bestimmt habe (2. Mose 23,20).

Gott will uns in das Land der Freiheit bringen: nicht abhängig von anderen, nicht mit der Frage beschäftigt, was die anderen wohl von uns denken, nicht in Sorge, was wohl kommen wird, sondern wir sollen Menschen sein, die wissen, dass sie geleitet werden, und die sich diesem Schutz anvertrauen und dadurch mutig werden und nach vorn schauen. Wir sollen Menschen des Weges werden, die nach vorn schauen und wissen: ich habe eine Bestimmung, ein Ziel. Da gibt es ein verheißenes Land der Freiheit, und das ist es wert, dass ich mich auf den Weg mache und auch Mühen und Gefahren auf mich nehme. Und Gott sendet mir seine Unterstützung, damit ich den Weg bestehe.

Und auch der Spruch von Mattis stammt aus der Zeit dieses Weges in das verheißene Land der Freiheit:

Ich sage dir noch einmal: Sei tapfer und entschlossen! Lass dich durch nichts erschrecken und verliere nie den Mut; denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst (Josua 1,9).

Durch die ganze Bibel zieht sich immer wieder diese Aufforderung: sei tapfer, fürchte dich nicht, zieh deine Sache durch, lass dich nicht einschüchtern, vergiss nie, dass ich hinter dir stehe, ich, dein Gott, der dich auf diesen Weg der Freiheit gesandt hat. Wer gelernt hat, diese Stimme zu hören: "Ich, dein Gott, bin bei dir", der sieht erst das ganze Bild. Wer auf Gottes Stimme hört, muss sich nicht so viel Sorgen darum machen, was Menschen über ihn sagen. Das gibt Unabhängigkeit. Und dann werden Schwierigkeiten und Gefahren kleiner, und wir bekommen Sicherheit, ein ruhiges Selbstbewusstsein, dass wir diesen Weg bestehen werden und als freie Menschen ankommen.

Diese ruhige Sicherheit brauchen wir gerade in den Zeiten, wo es äußerlich gar nicht so toll aussieht. Auch Israel auf seinem Weg kam immer wieder in schwierige Lagen, und sie mussten lernen, auch dann an Gott festzuhalten. Und das sagt der Spruch für Robin:

Des Herrn Wort ist wahrhaftig, und was er zusagt, das hält er gewiss (Psalm 33,4).

Die Bestimmung Gottes über unserem Leben leuchtet nicht immer unmittelbar ein. Es gibt Zeiten, in denen man nicht versteht, warum die Dinge so sind, wie sie eben laufen. Gottes Treue gehört zu den unsichtbaren Dingen, und wir würden alles immer gern überprüfbar und überschaubar haben. Aber wir sollen lernen, den unsichtbaren Dingen zu vertrauen. Die sind beständiger und verlässlicher als das, was deutlich vor aller Augen liegt. Wir müssen uns nur an das Auf und Ab der Konjunktur erinnern und schon sehen wir, wie unsicher die Kalkulationen in Wirklichkeit sind, auf die Menschen sich verlassen. Die nächste Krise ist immer schon im Anmarsch. Gottes Treue dagegen ist beständig und verlässlich, in guten wie in schlechten Zeiten. Und es kommt nur darauf an, dass wir daran festhalten und die Zeit abwarten, wo sich das im Rückblick deutlich zeigt.

Und deshalb heißt es im Spruch von Dominik:

Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich leiten (Psalm 43,3).

Das ist das Wort eines Menschen, der aufgehört hat, Gott Vorschriften zu machen und ihm zu sagen, was er unbedingt tun soll. Stattdessen sagt er: hilf mir, zu sehen, was richtig für mich ist. Sende deine Klarheit, damit ich nicht wie im Nebel im Kreis herumlaufe und nicht von der Stelle komme. Menschen bekommen ja in der Regel das, was sie sich mit ganzer Kraft wünschen. Vielleicht wundert das jetzt manchen, aber meistens erfüllen sich unsere Wünsche. Nicht jeder so daher gesagte Wunsch natürlich, aber das, was wir mit voller Energie anstreben, das bekommen wir meistens irgendwann auch. Wer unbedingt berühmt werden will, wird es meistens auch irgendwie. Wer unbedingt viel Geld haben will, bekommt es oft auch, mindestens für einige Zeit. Und so weiter. Die Frage ist nur, ob wir dann damit zufrieden sein werden.

Auch Niels bekommt heute diesen Spruch:

Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich leiten (Psalm 43,3).

Zu oft bekommen Menschen das, was sie unbedingt wollten und sagen dann: ach, das hatte ich mir aber ganz anders vorgestellt. Und deshalb brauchen wir die Wahrheit Gottes, damit wir nicht unsere ganze Kraft in die falschen Ziele investieren. Sein Licht hilft uns, die Dinge realistisch zu sehen, rechtzeitig zu fragen: will ich das wirklich? Lohnt es sich wirklich, das zum Mittelpunkt meiner Wünsche zu machen? Wir Erwachsenen haben das wahrscheinlich irgendwann schon erlebt, dass man zurückschaut und sagt: ach, das hatte ich mir aber viel toller vorgestellt. Deswegen brauchen wir Gottes Licht und seine Klarheit, damit wir uns von den richtigen Wünschen und Träumen leiten lassen und klug werden.

Davon redet der Konfirmationsspruch von Tom:

Weisheit wird in dein Herz eingehen, und Erkenntnis wird deiner Seele lieblich sein, Besonnenheit wird dich bewahren und Einsicht dich behüten (Sprüche 2,10-11).

Es ist wichtig, ein kluges Herz zu haben. Und Klugheit ist gar nicht so sehr eine Sache des Intelligenzquotienten, sondern es geht dabei um den Willen, zu hören und nachzudenken. Weisheit heißt: wir treten einen Schritt zurück, wir schauen die Sache von zwei Seiten an, wir fragen, welche Konsequenzen etwas langfristig haben wird, wir denken nach, bevor wir loslaufen. Das ist für unser Herz gut, und es wird uns auch äußerlich beschützen. Was wir auf den ersten Blick sehen, ist meist nur die Oberfläche. Weisheit heißt: auch dahinter schauen und die ganze Sache sehen wollen. Die Dinge zu Ende denken und auch die verborgenen Seiten sehen, die Kosten überschlagen; das erkennen, was bleibt. Das ist klug.

Was tatsächlich bleibt, das hören wir im Spruch von Felix:

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die Größte unter ihnen (1. Korinther 13,13).

Gott hat die Welt auf Liebe gebaut, sie ist die Grundkraft der Welt. Wir können die Liebe verzerren oder entstellen, aber wir können nichts daran ändern, dass die Sehnsucht nach Liebe alle Menschen und alle Lebewesen bewegt. In allem, was wir tun, suchen wir letztlich nach dieser Liebe, die uns ins Leben gerufen hat. Wir wünschen sie uns so sehr, dass wir sie manchmal mit aller Gewalt an uns reißen wollen und sie so kaputt machen. Manchmal schämen wir uns, dass wir so bedürftig sind, wir sind so sehr angewiesen auf die freiwillige Liebe einer anderen Person, wir können das nicht selbst ersetzen. Keiner kriegt es hin, so unabhängig zu werden, dass er die Liebe einer anderen Person nicht braucht. Wir bleiben angewiesen auf den Glauben und die Hoffnung, dass Gottes Welt für uns diese Liebe bereithält. Wir werden nicht leer ausgehen - nur unser Misstrauen und unser Haben-Wollen kann uns im Weg stehen. Liebe ist immer ein Geschenk an uns, anders bekommen wir sie nicht.

Und das wir noch einmal besonders deutlich im Konfirmationsspruch von Ramon:

Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Jesus Christus ist, unserem Herrn (Römer 8,38-39).

Die Liebe, die die ganze Welt bewegt, die hat in Jesus Gestalt angenommen. Es gibt genügend Entstellungen der Liebe, aber an Jesu können wir ablesen, was Liebe in Wahrheit ist. Diese Liebe ist immer da, sie kann nicht zerstört werden. Die Mächte, die diese Welt zu beherrschen glauben, haben versucht, Jesu zu beseitigen, aber er lebt, er ist auferstanden. Es wird ihnen nicht gelingen, Jesus aus der Welt zu vertreiben. Deshalb liegt es nur an uns, ob wir auf diese Stimme der Liebe hören. Werden wir uns am Unsichtbaren, an der Wahrheit, an der Liebe orientieren, werden wir dem trauen, oder werden wir hereinfallen auf das Offensichtliche, auf den angeblichen Ersatz, der doch das Original nicht ersetzen kann? Und werden wir zu anderen auch das Ja sagen, das Gott ganz am Anfang zu uns gesagt hat?

Davon redet Janniks Spruch:

Nehmt einander an, wie Christus uns angenommen hat (Römer 15,7).

Gott hat sein Ja zu uns noch einmal bekräftigt, als er Jesus zu uns gesandt hat. Wir wünschen uns das so sehr, dass andere zu uns Ja sagen, dass andere uns annehmen, dass andere uns ihre Liebe schenken. Und gleichzeitig schämen wir uns dafür, dass wir so auf andere angewiesen sind, und wir möchten das verstecken, damit es niemand merkt. Und manchmal verbergen wir unsere Sehnsucht nach Liebe so, dass wir sie anderen verweigern, und so unterbrechen wir den Fluss der Liebe und machen aus der Fülle der Liebe ein dünnes Rinnsaal. Aber dieser Spruch sagt: Dieses Ja Gottes zu dir, das gib weiter an andere. Werde einer, der andere beschenkt mit dem, was du selbst bekommen hast. Mach andere nicht ärmer, sondern reicher. Mach sie nicht kleiner, sondern hilf ihnen, das Ja Gottes zu hören, und du wirst selbst das Meiste davon haben.

Und diese Aufforderung: mach andere nicht kleiner, die wird noch einmal ganz deutlich im Spruch für Ferris:

Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verurteilt nicht, so werdet ihr auch nicht verurteilt (Lukas 6,37).

Mach andere nicht kleiner, mach dich selbst nicht groß, indem du auf andere herabsiehst. Das ist ein ganz wichtiges Gebot. Wir sind immer in Versuchung, unsere eigenen Unsicherheit zu überspielen, indem wir andere irgendwie runtermachen. Aber das ist eine Scheinstärke. In Wirklichkeit macht es uns selbst schwach, wenn wir davon leben, dass andere angeblich so viel schlechter sind als wir. Kritisieren, Meckern und Verurteilen stoppt den Strom der Liebe besonders nachhaltig, und wir selbst haben den größten schaden davon. Das ist natürlich eine große Versuchung in dieser unsicheren Zeit, wenn man nicht mehr richtig Kind und noch nicht richtig erwachsen ist, dass man sich ein bisschen Schein-Sicherheit schafft, indem man andere, die genauso unsicher sind, klein macht. Deswegen ist es in eurem Alter so wichtig, die richtigen Sachen anzuhaben und überhaupt möglichst nicht negativ aufzufallen. Man will nicht von anderen verurteilt werden. Aber es gibt leider auch genug Erwachsene, die davon leben, dass sie auf andere herabsehen. Und, egal, wie alt man ist, man richtet damit großen Schaden an, bei sich und anderen.

Jesus hat um sich herum eine Gruppe von Menschen aufgebaut, wo man nicht diese Angst haben musste: was werden die anderen sagen? Und so sollen wir die Barmherzigkeit Gottes widerspiegeln. Dass das Gottes zentrale Eigenschaft ist, das sagt der Konfirmationsspruch von Tobias:

Der Herr, dein Gott, ist ein barmherziger Gott; er wird dich nicht verlassen (5. Mose 4,31).

Barmherzig bedeutet eigentlich: weich, mitfühlend. Barmherzig sein bedeutet: es tut mir weh, wenn es dir schlecht geht. Nur wer wirklich stark ist, kann barmherzig sein. Gott ist so stark, dass er mit uns allen mitfühlt. Er kennt die Schmerzen, die uns diese beschädigte Welt immer wieder zufügt. Aber er wird sich nie von uns abgrenzen und sagen: das ist dein Problem, sieht zu, wie du da wieder raus kommst. Auch dieser Spruch stammt aus der Zeit, als Gott Israel aus der Sklaverei herausholte und ihnen beibrachte, als freies Volk zu leben. Und sie sollten wissen: Gott wird nicht aufhören, mitzufühlen und auch mitzuleiden und an deiner Seite zu sein auf diesem Weg in die Freiheit. In all deinen Kämpfen und Mühen wird er da sein, und du kannst immer nach seiner ausgestreckten Hand greifen. Und in dem allen sollst du auch Barmherzigkeit lernen, nämlich dein Herz zu öffnen für andere, die es schwer haben. Und so wirst du ein starker und ein freier Mensch werden. Und du wirst die Furcht verlieren.

Davon redet auch der Spruch, den sich Johanna ausgesucht hat:

Jesus Christus spricht: In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden (Johannes 16,33)

Wir leben in einer Welt, in der es viele Gründe gibt, Angst zu haben. Das ist nicht aus der Luft gegriffen. Und wenn man sich sagt "es wird schon nicht so schlimm kommen", das ist ein ziemlich schwacher Trost. Jesus sagt etwas anderes: mitten in dieser gefährlichen Welt habe ich ein Leben gefunden, das auch in Gefahr und Bedrängnis Bestand hat. Sogar als Jesus grausam sterben musste, hat er an diesem Leben festgehalten und er hat es durchgehalten bis zuletzt. Er hat die Welt überwunden, das bedeutet: er hat sich durch allen Druck nicht von seinem Weg des Lebens abbringen lassen. Und darauf hat Gott geantwortet und hat ihn vom Tod auferstehen lassen. Am Ende hat sich gezeigt, dass Jesus den richtigen Weg gegangen ist. Man überwindet die Welt, indem man anders lebt, indem man sich nicht den zerstörerischen Mächten unterwirft, indem man an der Liebe und der Barmherzigkeit festhält. Und darin ist uns Jesus vorangegangen. Und er hat so für uns den Weg geöffnet, wo wir ihm folgen können. Und dann wird die Angst aus unserem Leben verschwinden.

Und so kommen wir am Ende wieder zu den Engeln, die uns behüten, und zwar im Spruch von Johanna:

Er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen (Psalm 91,11).

Gott ruft uns auf einen neuen Weg, der diese Welt heilen soll. Es ist der Weg, den Jesus uns vorangegangen ist. Ein Weg der Barmherzigkeit und der Anteilnahme an den Mühen und Schmerzen der anderen, ein Weg der Freiheit von den zerstörerischen Mächten, und ein Weg, auf dem wir lernen, klug zu sein, und nicht täuschen zu lassen und auf das Unsichtbare zu hoffen: auf das, was noch nicht da ist, die Verheißung, die Hoffnung. Die Hoffnung auf eine Welt, in der niemand mehr auf Kosten anderer leben will. Wir sollen schon jetzt ein Teil dieser Welt sein. Und weil das gefährlich aussehen kann und manchmal auch tatsächlich gefährlich ist, deshalb sendet uns Gott seine Engel, die Mächte der unsichtbaren Welt. Sie sollen uns immer wieder daran erinnern, dass Liebe die Grundkraft ist, die auch jetzt noch diese ganze Welt lebendig hält. Und es ist absolut richtig, sich dieser Kraft anzuvertrauen, weil diese Welt der Liebe unsere wahre Heimat ist, nach der wir uns alle sehnen. Es ist an der Zeit, sich auf diesen Weg zu machen, und Gottes Engel werden jeden Schritt auf diesem Weg behüten.

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